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Karatelebenslauf
Ich begann 1979 mit Karate beim 1. Judo, Jiu Jitsu und Karate Club
Haßloch e.V.. Damals waren wir im Deutschen Judo Bund (DJB), Sektion
Karate organisiert. 1984 graduierte ich zum 1. Dan und wurde
Mitglied der Verbands-Nationalmannschaft des DJB. 1986 trat unser
Verein dem Deutschen Karate Verband (DKV) bei.
Ab diesem Zeitpunkt war ich zehn Jahre Mitglied im Landeskader
Kumite des Rheinland Pfälzischen Karate Verbandes (RKV). 1989 wurde
ich in den erweiterten Bundeskader Kumite des DKV berufen. In dieser
Zeit nahm ich an verschiedenen internationalen Turnieren teil.
Nach der Beendigung meiner Wettkampfkarriere, 1996, fiel ich erst
mal in ein tiefes Loch, da ich bis dahin Karate nur als Sport kennen
gelernt hatte. Ich orientierte mich neu und suchte bundesweit nach
anderen Aspekten des Karate und fand schließlich verschiedene
Adressen, bei denen Karate, aufbauend auf die Kata, in seiner
Urfunktion, als Selbstverteidigung (SV) gelehrt wird. Mittlerweile
liegt genau dort mein Hauptinteresse, SV, aufbauend aus
Karatetechniken der Kata. 1998 wurde ich zum Breitensportreferent
des RKV gewählt.
Dort versuche ich das Interesse Anderer für die Traditionen des
Karate zu wecken. Unser Angebot an Breitensportlehrgängen arbeitet
in diese Richtung. Dazu gehören , neben der SV, auch andere Aspekte
wie Gesundheit oder Philosophie innerhalb des Karate. Dies schließt
allerdings den Leistungs- bzw. Wettkampfsport nicht aus.
In meinem Dojo wird weiterhin auch Wettkampf betrieben, denn ich
denke die Erfahrung des Wettkampfes, in physischer und psychischer
Art, ist wichtig im Wertegang eines jeden Karateka und man kann
davon nach seiner aktiven Wettkampfzeit profitieren. |