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Beitrag des RKV-Jugendvorstandes  

 

Frag’ nicht, was der Jugendvorstand für dich tun kann, sondern, was du für den Jugendvorstand tun kannst! – Ein Aufruf an alle zur Mithilfe in der Kinder- und Jugendarbeit im Rheinland-Pfälzischen Karate Verband e.V.

Zuerst einmal ist wohl zu erläutern, wer oder was der „Jugendvorstand“ eigentlich ist. Für alle, die mit den Gremien in unserem Verband (noch) nichts zu tun haben, eben jene engagierten Sportler, die an der Basis in den Vereinen arbeiten, dürfte es schwierig sein, sich etwas unter dieser Bezeichnung vorzustellen. Anders sieht das wohl aus, wenn vom Leistungsportreferenten oder vom Schatzmeister die Rede ist. Die Aufgaben dieser Personen leiten sich schon aus der Bezeichnung des Postens ab. Außerdem existieren im Präsidium des RKV verschiedene andere Posten für Referenten, so z.B. die Frauenreferentin. So wie sie für die Frauen im Verband als Ansprechpartner fungiert und ihre Interessen vertritt, verhält es sich auch mit dem Jugendreferenten, der unter anderem Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen (alle Mitglieder der im RKV vertretenen Vereine bis zum 21. Lebensjahr) ist. Eine Besonderheit hierbei ist allerdings, dass der Jugendreferent Vorsitzender eines eigenen Präsidiums ist. Dieses Präsidium des Jugendreferenten besteht aus ihm selbst, seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und der Vertreterin der weiblichen Jugend. Vier Personen also, die sich dazu bereit erklärt haben, etwas dafür zu tun, dass die Kinder und Jugendlichen etwas von dem Verband, in dem sie Mitglied sind, haben. Die Jugendordnung, der die Mitglieder des Jugendvorstandes verpflichtet sind, gibt in § 2 einige Aufgaben an, nach deren Erfüllung der Jugendvorstand zu streben hat. Dies sind: „Förderung von Karate als Teil der Jugendarbeit“, „Pflege der karatesportlichen Betätigung zur körperlichen Leistungsfähigkeit, zur Gesunderhaltung und zur Steigerung der Lebensfreude“ und „Erziehung zur kritischen Auseinandersetzung mit der Situation der Jugendlichen in der modernen Gesellschaft und Vermittlung der Fähigkeit zur Einsicht in gesellschaftliche Zusammenhänge“ (????), aber auch die „Ausbildung der im Jugendbereich tätigen TrainerInnen und MitarbeiterInnen mit dem Ziel, die besonderen Aufgaben und Probleme, welche die Jugendarbeit mit sich bringt, verantwortlich zu lösen“, „Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen“ und schlussendlich die „Pflege der nationalen und internationalen Verständigung“. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Jugendordnung mit Beschluss der RKV-Mitgliederversammlung vom 24. Januar 1993 in Kraft getreten ist und seitdem nur einmal (2004) angepasst wurde. Die Aufgaben sind somit in Teilen veraltet, bzw. schlichtweg illusorisch. Zudem ergibt sich bei allem Ehrgeiz eine Beschränkung, die über allem wie ein Damoklesschwert hängt: das liebe Geld!

Soviel zur Theorie, die Praxis sieht etwas anders aus. Ein deutlicher Unterschied zwischen Theorie und Praxis zeigte sich auf dem diesjährigen Verbandsjugendtag, der im Rahmen des Verbandslehrgangs in Schifferstadt am 11. September 2004 abgehalten wurde. Begeisternd war die im Verhältnis zu den vergangenen Jahren hohe Beteiligung der Vereine des RKV in Form der von ihnen entsendeten Vertreter. Von mehr als 100 Vereinen der verschiedenen Stilrichtungen im RKV waren 22 anwesend, insgesamt somit 20 Personen. In diesem Jahr standen die turnusmäßigen Neuwahlen des Jugendvorstands an. Leider konnten wieder einmal, selbst bei der Fülle der anwesenden engagierten Mitglieder, nicht alle Posten besetzt werden. Nach Beschluss des Verbandsjugendtages besteht der Jugendvorstand nun aus Thomas Diehm, Worms (Jugendreferent), Thomas Hild, Trier (stellv. Jugendreferent) und Bettina Romeyke, Mainz (Vertreterin der weiblichen Jugend). Der Posten des Schriftführers bleibt (vorerst) unbesetzt und wird von den anderen Mitgliedern, je nach Bedarf, kommissarisch besetzt. Dies führt zu einem personellen Engpass, denn nicht zu jeder Veranstaltung können alle anwesend sein, aber im Normalfall bedarf es zum reibungslosen Ablauf min. 2 Personen, die sich gegenseitig unterstützen. Dies betrifft die Vorarbeit, die Durchführung der Maßnahme und die Nachbereitung.

Generell, auch ohne personellen Engpass, sind wir (der Jugendvorstand) für jede Mithilfe dankbar. Notwendig ist nur der natürliche Spaß an der Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen!

Wir, die Mitglieder des Jugendvorstands, fragen uns natürlich, was zu tun ist, um den gestellten Aufgaben gerecht zu werden. In den letzten Jahren haben sich verschiedene Maßnahmen bewährt, die wir auch weiterhin durchführen wollen. Dies sind z.B.

  • Jugendtrainerfortbildung mit dem Bundesjugendreferenten des DKV, Helmut Spitznagel

  • Kinder- und Schülerlehrgang mit LT Pino Arcieri

  • Lehrgang mit dem Jugendvorstand

  • Sonstige Fortbildung(en) für Kinder- und JugendtrainerInnen

Des Weiteren sollte auch die Möglichkeit bestehen, dass die Kinder und Jugendlichen (bzw. deren Vertreter) sich selbst einbringen können. Daher fordern wir alle mit Ideen auf, diese an den Jugendvorstand zu schicken. Wichtig ist aber, dass wir nicht nur für einen kleinen Teil der Karatejugend Veranstaltungen anbieten sollten, sondern eine möglicht breite Masse ansprechen möchten. Dass bei einem Ländervergleichskampf eher Kaderathleten angesprochen sind, ist verständlich und auch sicherlich im Sinne aller. Um kein Ungleichgewicht zu erzeugen, muss aber auch etwas für die Breitensportler gefunden werden. Hierfür bitten wir euch um Mithilfe und Eingabe eurer Ideen auf persönlichem und postalischem Wege oder per Mail. Anschriften und E-Mail-Adressen sind über die RKV-Homepage oder die Geschäftstelle erhältlich. Im Voraus danken wir euch für eure Mithilfe!

Mit sportlichen Grüßen
Thomas Hild
stellv. RKV-Jugendreferent

 

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Zuletzt aktualisiert am 08.12.2007 17:09 Uhr

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