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Bericht vom Praktiker-Seminar in Schifferstadt  

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Ein Wochenende voll Spaß und Information

Zum Thema "Kinderkarate zeitgemäß gestalten" fand vom 8. - 10. Oktober 2004 ein Praktikerseminar mit Helmut Spitznagel in Schifferstadt statt. Insgesamt 22 Trainer und Trainerinnen aus verschiedenen Vereinen und verschiedenen Stilrichtungen nahmen an diesem Seminar teil.

Am Freitag Abend nach einer kurzen Vorstellungsrunde, wurden allgemeine Erfahrungen ausgetauscht und über bekannte Probleme im Kindertraining berichtet. Helmut sprach mit uns über verschiedene Aufwärmübungen, die aus verschiedenen Dehnübungen hervorgehen oder welche einfach allgemein bekannte Spiele sein können. Auch kam die Idee auf, mit den Kindern ab und zu einen Fitnesstest zu machen, um die motorischen Fähigkeiten zu schulen. Wir sprachen auch über verschiedene Arten des Ansporns für die Kinder. Zum Beispiel über das Sammeln von Stempeln, die sie pro Training bekommen, um die nächste Gürtelprüfung machen zu können. Außerdem wurde besprochen wie man neue Mitglieder wirbt und Interesse weckt, wie zum Beispiel durch ein Karate Projekt an Schulen. In einer gemütlichen Runde, wurden dann untereinander Tipps zum Umgang mit den Kindern gegeben.

Der Samstag Morgen begann, nach einem leckeren Frühstück, mit einem neuen Theorie Thema, bei dem vor allem Inhalte und Methoden des Soundkarate im Vordergrund standen. Die Trainer berichteten aus eigener Erfahrung wie das Thema Soundkarate in den einzelnen Vereinen aufgenommen wurde. Oft kam es vor, dass diese Art des Karate, mehr als Tanz und vor allen Dingen bei den Kindern, als sehr albern empfunden wurde. Wir erfuhren, dass dies meistens daran liegt, dass man das Thema Soundkarate zu schnell mit Musik in Verbindung bringt.

Helmut erklärte das Lehr- und Prüfungsprogramm des DKV - Soundkarate und erläuterte dieses in praktischen Stundenbeispielen.

Am Nachmittag gingen wir dann zum praktischen Teil des Seminars über.
Nicht nur mit speziellen Hilfsmitteln (Stangen, hängende Bälle), sondern auch an Hand einfacher Alltagsgegenstände (Klammern, Plastiktüten) wurde demonstriert und selbst erfahren, wie koordinative Fähigkeiten (Gleichgewichts-, Kopplungs-, Orientierungs-, Reaktions-, Rhythmisierungs-, Differenzierungs- und Umstellungsfähigkeit) trainiert werden können. Die allgemeine Koordinationsfähigkeit wurde dann auch in der Praxis beim abendlichen Kegeln getestet.

Am Sonntag wurden dann noch ein paar Aufwärmübungen erlernt.
Es gab viele Beispiele zum Aufwärmen, sei es mit Partner, ohne Partner oder verschiedene Übungen mit einem Deuser Band. Es wurden noch einmal die letzten Fragen geklärt, bevor wir zu einem abschließenden Mittagessen kamen, bei dem noch einmal knapp über alles gesprochen wurde.

Insgesamt kann man sagen, dass dieses Wochenende den verschiedenen Trainern und Trainerinnen, viele neue Ideen erbracht hat und sich der, für manche etwas weitere Weg nach Schifferstadt, durchaus gelohnt hat.

Ein dickes Lob an Helmut Spitznagel für die vielen hilfreichen Tipps und ein Dankeschön an Marco Müller für die Organisation.

Janina Knote

© 2006 by RKV

Zuletzt aktualisiert am 09.02.2008 20:03 Uhr

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