|
Persönliche Eindrücke zum
Kakami Biraki am 09.01.2010 von Matthias Heil:
Erst
im März 2009 bin ich dem 1. JJJKC Haßloch als Mitglied
beigetreten. Demnach war das diesjährige Kakami Biraki das
Erste, an dem ich teilgenommen habe.
Durch meine Vereinskollegen wurde mir in der letztjährigen
Vorweihnachtszeit mehrfach mitgeteilt, ich müsse an dieser
Veranstaltung im neuen Jahr unbedingt teilnehmen. Durch ein
hartes, systematisches, ganzheitliches Training des Körpers
würde man an sei¬ne physischen Grenzen geführt werden.
Als großer Freund intensiver, sowie effektiver
Trainingseinheiten fand ich mich mit hohen Erwartungen um
10:00 Uhr im Vereinsheim ein.
Nach der erfolgten herzlichen Begrüßung durch Bernd
Otterstätter wurden die Teilnehmer über den Ablauf der
Veranstaltung informiert. Das Kakami Biraki wurde in drei
große Blö¬cke unterteilt: 1. Willensschulung, 2. Abhärtung
des Körpers, 3. Krafttraining.
Das Training wurde nun mit der Ausführung von Fauststößen (Zuki)
begonnen. Die Teil¬nehmer stellten sich einander gegenüber
auf und mussten ca. 2.300 Schläge nach Oben (Jodan), gerade
(Chudan) und nach Unten (Gedan ) platzieren. Im Anschluss
wurden 500 verschiedene Fuß-/Tritttechniken durchgeführt.
Das zwischenzeitlich stark in Wallung gebrachte Blut, sowie
der Puls der Teilnehmer konn¬te sich allerdings noch lange
nicht auf Ruhe oder Entspannung freuen.
Fortgeführt wurde die Veranstaltung in Form eines
Zirkeltrainings. Es galt nun den Körper durch das
Absolvieren diverser Stationen abzuhärten. Dabei wurden
Sandsäcke, sowie Pratzen und Makiwaras durch verschiedenste
Schlag,- und Tritttechniken bearbeitet. Die Übungen wurden
mit dem zuvor gewählten Trainingspartner im minütlichen
Wechsel durchgeführt.
Der letzte Teil des Kakami Biraki, das von mir sehr gerne
und regelmäßig praktizierte Krafttraining, forderte nun von
den Teilnehmern nochmals volle Konzentration und
Durch¬haltevermögen. Einzelne Muskelgruppen, wie Schulter-,
Rücken-, Arm-, Bauch- und Bein¬muskulatur wurden durch die
Ausführung von Crunches / Situps, Liegestütze, aber auch
durch Hantel- und Kettlebells-Übungen gezielt und stark
beansprucht.
Um ca. 13:30 Uhr waren sich dann alle Teilnehmer darüber
einig, sich für heute ausrei¬chend bewegt zu haben. Nach der
traditionellen Abgrüßung und einer heißen Dusche, wurde die
Veranstaltung durch ein gemeinsames Essen und Trinken
asiatischer Suppen und Schnäpse gemütlich beendet.
Besonderen Dank gilt dabei Elke Otterstätter, die für die
Bewirtung die Hauptverantwor¬tung getragen hat. Da keine
weiteren weiblichen Vereinsmitglieder anwesend waren,
stellte das trainierende Team eine reine Herrenmannschaft
dar.
Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass meine hohen
Erwartungen an das diesjäh¬rige Kakami Biraki nicht nur zu
meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt, sondern übertroffen
wurden.
Voller Motivation und Kampfgeist blicke ich in die Zukunft
und hoffe mit meinen Vereinskol¬legen ein sportliches,
gesegnetes und vor allem gesundes Jahr 2010 verbringen zu
dür¬fen.
Matthias Heil, 1.JJJKC Haßloch
Ein Trainingstag im Januar - Eindrücke von meinem ersten
Kagami Biraki
Samstag morgens 9:30 Uhr, los geht’s: Tasche packen, ins
Auto rein und auf zum Dojo. Angekommen, umziehen, hoch
gehen, Schluck aus der Pulle und schon ist es 10 Uhr -
Trainingsanfang.
Fast alle sind da und ich bin bereits vorgewarnt was uns so
in etwa in den nächsten 3 Stunden erwartet. Es wird
angegrüßt und sich dann in zwei Reihen mit seinem
Trainingspartner gegenüber aufgestellt.
Es geht los mit sage und schreibe 2200 Tsuki Waza gefolgt
von 440 Keri Waza. Die nächste Stufe des Trainings besteht
aus 12 Stationen zu je 2 Minuten von verschiedenen
Schlagtechniken auf Pratzen, Tritttechniken auf Sandsäcke
und zu guterletzt Abhärtungstraining am Schlagpfosten. Noch
eine Runde.......
Wieder 12 Stationen zu je 2 Minuten diesmal mit Kraftübungen
bestehend aus Liegestütze, Sit Ups und vor allem
Gewichtetraining. Geschafft.................... es wird
abgegrüßt und nach gut 3 ½ Stunden ist das Training beendet.
Nach dem umziehen wird sich noch im angrenzenden Vereinsheim
getroffen, eine Suppe gespeist und ein paar kleine Gläschen
Pflaumenwein getrunken. Nach guter Unterhaltung wird sich
gegen 15:30 Uhr verabschiedet.
Es war anstrengend und zwar sehr. Wie anstrengend erfuhr ich
dann so gegen Abend und die nächsten zwei Tage. Aber vor
allem war es eine außergewöhnliche Erfahrung und einfach ein
schöner und gelungener Tag im Dojo.
Tobias Hampl, 1.JJJKC Haßloch |