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Deutscher Meister-Titel für
die Kumite-Damen des RKV
Im
17.10.2009 lud der DKV die Team seiner Landesverbände und
die Athleten der Masterklasse nach Völklingen ein, um dort
die diesjährigen Deutschen Meistertitel zu vergeben.
Wenn gleich der RKV den Team-Wettbewerben in den letzten
Jahren weniger Bedeutung beigemessen hatte, legte der neue
Kumite-Landestrainer Lukas Grezella in diesem Jahr
einen neuen Grundstein mit einem Damen-Team, dass mit
Anjela Tazidinova (KSV Trier), Stella
Holczer (GR Schifferstadt), Stephanie Kofeldt
und Tamara Konietzka (beide 1.SKC Frankenthal)
einen Altersdurchschnitt von weniger als 20 Jahren aufwies.
Trotz einer kürzlich erst zugezogenen Rückenverletzung, die
einen Start beim Shotokan-Cup noch nicht zugelassen hatte,
ging in Völklingen auch die amtierende Deutsche Meisterin
Anjela Tazidinova an den Start.
Bereits im ersten Kampf gegen Baden-Württemberg 1 bewies die
Triererin klar mit 6:3, das sie trotz der kleinen
Verletzungspause nichts an ihrer internationalen Klasse
eingebüsst hat. Auch wenn sich im folgenden Kampf Stephanie
2:4 geschlagen geben musste, sorgte Stella mit einem klaren
6:0 im dritten Kampf für das Weiterkommen.
Der nächste Gegner war das Team aus Niedersachsen, welches
nach zwei Unentschieden von Anjela und Stella durch ein 6:1
von Stephanie entschieden wurde.
In der dritten Runde agierte Landestrainer Grezella dann
taktisch, denn eine Niederlage war nötig um den 2.Platz der
Gruppenphase zu belegen und somit unterlag man (gewollt) 1:2
gegen Hessen.
Im Halbfinale, welches im KO-System ausgetragen wurde,
trafen die RKV-Damen dann auf das zweiten Team aus
Baden-Württemberg, welches Anjela mit 5:2 und Stephanie mit
7:1 klar entschieden.
Somit folgte das Finale am Abend und die Gegnerinnen waren
wieder die Damen aus Hessen.
Stephanie startete als erste gegen die Team-Weltmeisterin
Silvia Sperner und konnte ein 2:2 sichern. Nach dieser
Vorlage brachten Anjela mit 5:1 und Stella mit 6:2 den
Deutsche Meistertitel zur Freude des Landestrainers und des
extra angereisten Herrenkaders ‚nach Hause’.
Lukas Grezella zum Erfolg ‚seiner’ Damen: “Unsere Mädels
kämpften mit Herz und beeindruckten mit einer unglaublichen
Mannschaftsleitung. Es ist ein Riesenschritt getan seit
Januar bis heute, die Entwicklung ist unwahrscheinlich!!
Mittlerweile versuchen wir nicht mehr an die Spitzenverbände
des Damen-Kumite der Leistungsklasse zu kommen, sondern wir
spielen oben mit.“
In der Masterklasse die am gleichen Tage ausgetragen wurde,
gingen aus dem Bereich des RKV zahlreiche Kämpfer in den
Klassen Ü30, Ü40 und Ü50 an den Start.
Gegen die Konkurrenz konnten sich aber nur wenige behaupten.
So konnten sich Valeri Haberlach (PSV Mainz)
in der Klasse Kata Ü30, ebenso wie Aschot
Schachnasarjan (SF Neustadt/Wied) in der Klasse Ü40
leider nicht in ihren Pools durchsetzen und mussten sich
nach der Trostrunde mit Platz 7 begnügen.
Besser lief es in der Klasse Ü50. Dort setzte sich Gunar
Weichert (KD Mayen/Mendig) gegen die Konkurrenz bis
ins Poolfinale durch, wurde dort aber vom späteren Sieger am
Weiterkommen gehindert. Mit einem Sieg in der Trostrunde
sicherte sich der RKV-Präsident dann aber noch die
Bronze-Medaille.
Dieter Ebner vom SKD Gerolsheim traf im
zweiten Pool in Runde 2 auf den späteren Ü50 Vize-Meister,
der auch Ihn auf dem Weg zum Poolsieg aufhielt. In der
Trostrunde konnte sich Dieter aber noch Platz 5 sichern.
Einziger Starter im Kumite war Georg Weller vom PSV
Mainz. Nach sich in der Kata Ü50 leider nicht gegen die
Konkurrenten durchsetzen konnte sicherte er sich in der
Klasse Ü50 +80kg einen 5.Platz.
Volker Bernardy RKV-Pressereferent |