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Bericht vom RKV-Verbandslehrgang 2007 in Schifferstadt  

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10. RKV-Verbandslehrgang 2007 in Schifferstadt

Nun schon zum zehnten Mal fand in Schifferstadt der diesjährige RKV-Verbandslehrgang statt. Auch dieses Jahr konnte wieder auf das bewährte Ausrichterteam des Goju-Ryu Karate Vereins Schifferstadt zurückgegriffenen werden. Nachdem in den letzten Jahren die Teilnahme am Sonntagmorgen signifikant zurück ging, hatte sich das RKV-Präsidium, auf Anraten vom damaligen Breitensportreferenten, dazu entschlossen, den Lehrgang nur noch Samstags abzuhalten. Dennoch konnten die vielen Lizenzträger im RKV, ihre Aus- und Weiterbildung auch an diesem einen Tag absolvieren.

Die Lehrgangsteilnehmer konnten auch dieses Jahr aus einem reichhaltigen Angebot von Kihon, Kata, Kumite, SV oder Sound-Karate wählen. Die nunmehr bekannten Referenten vermittelten ihr Wissen leicht und anschaulich, so dass jeder wieder etwas fürs eigene Dojo mit nach hause nehmen konnte.

Alfred Haas, Stilrichtungsreferent Wado-Ryu des RKV, zeigte Abwehrtechniken gegen Messer, die in einer Kata an die Materie des bewaffneten Angriffs ranführen sollen. Auch in seiner zweiten Einheit wurde eine spezielle Übungsform des Wado-Ryu geübt – Yakusoku Kumite aus Zazen (Kniesitz). Dies war für die meisten doch sehr ungewöhnlich und auch für die Knie gewohnheitsbedürftig, aber sehr interessant.

Vizepräsident und Sportreferent Bernd Otterstätter zeigte in bekannter Manier den Teilnehmern eine andere Sichtweise und Anwendung der einzelnen Karatetechniken. Er konnte feststellen, dass mittlerweile auch im RKV ein großes Interesse, dieser Rangehensweise an die Techniken der Kata, besteht.

Da Lukas Grezella, durch den Bundestrainerwechsel im Bereich Kumite, kurzfristig zu einem neu angesetzten Bundeskaderlehrgang musste, sprang Marc Brettnacher spontan ein. Er vermittelte den Teilnehmern seiner Einheiten die neusten Trends und Trainingsmethoden des Wettkampfkumite.

Michael Hoffmann, Stilrichtungsreferent Goju-Ryu und Gunar Weichert, Präsident und Stilrichtungsreferent Shotokan zeigten in ihren Einheiten die spezifischen Anforderungen der beiden Stilarten. Dabei wurde von Kihon über Kata, bis zu Kumite, alles mit einbezogen.

Auch Marcus Gutzmer, Referent des stilrichtungsoffenen Karate, konnte mit viel Spaß den Teilnehmern seiner Einheit die Feinheiten des Sound-Karate präsentieren. Dass er auch mit dem Bo (Langstock) umgehen kann, vermittelte er in seiner zweiten Einheit.

Polizist Oliver Sprinz konnte einige Auszüge seiner Arbeit auf der Straße zeigen und mit den Teilnehmern üben. Dass es dabei auch mal ruppig zugehen kann, verwundert eigentlich keinen mehr, der regelmäßig einen Blick in die verschiedene Zeitungen des Landes wirft.

Auch die Theorie kam nicht zu kurz, Jugendreferent Thomas Hild und Frauenreferentin Uschi Panschar informierten über die Arbeit bei der Jugend, mit den Frauen und beim Projekt Jukuren.

Den größten Teil des Verbandslehrgangs nimmt allerdings die Aus- und Weiterbildung in Anspruch. Deshalb konnten sich Lehrwart Walther Hehl, Prüferreferent Klaus Bleser und Kampfrichtreferent Lothar Becker nicht über leere Hallen bzw. Lehrsäle beklagen, im Gegenteil alle drei Bereiche waren voll besetzt.

Für das neue Jahr wollen wir uns etwas einfallen lassen, damit dieser Lehrgang nicht nur als gute Gelegenheit zur Verlängerung so mancher Lizenz, angesehen wird, sondern um sich zu treffen, auszutauschen und andere Sichtweisen des Karate zu erfahren. In diesem Sinne, bis bald im nächsten Jahr.

Bernd Otterstätter, Vize-Präsident und Sportreferent

© 2006 by RKV

Zuletzt aktualisiert am 09.02.2008 20:02 Uhr

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