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Bericht von der Vereinsfahrt des SKD Dahn nach Berlin  

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Dahner Karatekas in Berlin...........

Damit die Trainingspause während der Ferien nicht zu sozialen Entzugserscheinungen führt, hat der Shotokan-Karate-Dahn e.V. in den Herbstferien wieder einmal eine Vereinsfahrt organisiert. Während es im letzten Jahr nach Hamburg ging um dort als Zuschauer der Deutschen Meisterschaft passiv von den Profis etwas zu lernen, zog es die Karatekas aus Dahn dieses mal nach Berlin. Die 14 Teilnehmer versammelten sich Frühmorgens am Zweibrücker Flughafen, um für wenig Geld Berlin zu erkunden.

Nach kaum einer Stunde Flug gelangten wir trotz Bahnstreik relativ zügig an unser Hotel in Berlin Kreuzberg. Nachdem uns in den Zimmern eine kurze Erholungspause gegönnt war, zogen wir los, um am Potsdamer Platz gemeinsam Essen zu gehen und den Tag zu planen. Als erster Programmpunkt empfahl sich der Kurfürstendamm mit seiner riesigen Einkaufsmeile und dem KaDeWe ( Kaufhaus des Westens) in seiner Mitte. Ein wirklich gigantisches Gebäude, indem man sich gut einen halben Tag lang aufhalten kann.

Am nächsten Tag ging der Fußmarsch über „ Unter den Linden“, durch das Brandenburgertor an der Siegessäule vorbei zum Deutschen Bundestag. Das Reichtagsgebäude, das sich als das Meistbesuchteste Gebäude Europas rühmt, fand auch an diesem Samstagmorgen großen Anklang, an dem wir es besuchen wollten. Dank Frühzeitiger Anmeldung mussten wir uns nicht an der endlosen Warteschlange anstellen, sondern konnten direkt durch den Sicherheitscheck zum Plenarsaal. Da an diesem Samstag keine Sitzung vorgesehen war, hörten wir einen interessanten Vortrag über den Saal selbst, die Sitzordnung und die obligatorische Kuppel, die es danach zu besichtigen galt. Endlich also hatte man die Möglichkeit, durch das besteigen der Glaskuppel, die sich direkt über dem Plenarsaal befindet, den Politikern ganz symbolisch „ Auf´s Dach zu steigen“ und die hervorragende Aussicht die einem dort geboten wurde zu genießen.

Nach dem Kuppelbesuch bot sich eine Stadtrundfahrt sowie eine Schifffahrt aus der Spree an, um sich etwas zu entspannen und dennoch mehr von der Stadt Berlin kennen zu lernen. Selbstverständlich blieben die bekannten Sehenswürdigkeiten wie der Alexanderplatz, der Berliner Dom ,oder die Reste der Berliner Mauer nicht unbeachtet.

Am nächsten und letzen Tag unseres Kurzurlaubs ging es mit der Gruppe zum Checkpoint Charley und in das dortige Museum. Manche, die den kurzen Berlin Trip für einen Besuch im Tanz der Vampire Musical genutzt haben, trafen den Rest der Gruppe erst Abends bei dem gemeinsamen Essen beim Griechen wieder.

Das Berlin weitaus größer als Dahn zu sein scheint, wurde bereits am ersten Abend klar, als den ersten bereits die Füße vom vielen U-Bahn fahren und laufen wehtaten, spätestens jedoch aber, als sich eine kleine Gruppe hoffnungslos verirrte und erst spät in der Nacht wieder zum Hotel zurückfanden. Die gemeinsamen Essen wurden ebenfalls dazu genutzt von dem Vertrauten wegzukommen und der Fremden Küche eine Chance zu geben. So wurde am zweiten Abend der Inder und am letzten der Grieche besucht die, trotz anfänglicher Skepsis, sich als hervorragende Alternativen herausgestellt haben.

Jennifer Weimann -Schriftführerin-

© 2006 by RKV

Zuletzt aktualisiert am 09.02.2008 20:02 Uhr

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