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Kata-Sommerevent in Mendig

Alle Jahre wieder nach Fronleichnam lädt
das Dojo Mayen/Mendig zu einem hochkarätigen Lehrgang ein.
In diesem Jahr begrüßte Gunar Weichert den
Kata-Bundestrainer Efthimios Karamitsos und rund 90
Teilnehmer aus dem Bundesgebiet in Mendig.
Den Schwerpunkt legte der Bundestrainer
an diesem Tag auf das Verstehen der verschiedenen Kata. Hier
differenzierte er deutlich zwischen den Wettkämpfern, die in
jungen Jahren in erster Linie auf die Optik der Kata nach
außen wert legen, und denen, die nach mehr suchen, als dem
Wettkampf-Elementen der Kata. Letztere entwickelten sich –so
der Bundestrainer– in zwei Stufen weiter. Die Übenden
entwickelten sich in der ersten Stufe über das Erlernen des
Ablaufs hin zum ersten wirklichen Verstehen der Techniken
und der Bewegungen. Nach dem Weiterentwickeln eines jeden
durch Training und mit den Einflüssen vieler Trainer &
Lehrer erreiche man schließlich nach 25-30 Jahren Training
die Erkenntnis, dass man vor allem für sich, den Spaß an der
Bewegung und der Gesunderhaltung ins Dojo kommt.
In der Unterstufe arbeitete sich
Efthimios durch die Heian-Kata, wobei er auch hier schon
Verständnis der einzelnen Sequenzen bei den Übenden forderte
und förderte.
Die Kata Gangaku sollte Thema der
Oberstufe sein, und so war die zahlenmäßig stärkste
Teilnehmergruppe doch erstaunt, als der Bundestrainer mit
einem intensiven Training des Gyaku-Zuki begann und darauf
sein Kihon-Programm aufbaute. Nach einigen Erläuterungen
wurden die Ziele deutlich und auch die vielen Wiederholungen
(und die vielen: „...noch EIN letztes Mal!!“) brachten die
Übenden in Fahrt. Schließlich wurden die erlernten Elemente,
die in die Bassai-Dai & Empi geführt und jeden merkte
sogleich, den Effekt dieser Übungen.
Nach den Pause folgte dann endlich die
komplexe Kata Gangaku (= Kranich auf dem Felsen), die der
Bundestrainer geschickt aufteilte. So konnte auch die
Braungurte ihren Einstieg in diese Form finden uns nach
einer weiteren, schweißtreibenden Einheit baute Efthimios
noch ein Kumite zusammen, welches die Sequenzen an den Mann
(& die Frau) brachte.
Zum Ende einer jeden Einheit stellte sich
der Bundestrainer den Fragen der Teilnehmer und so konnte
jeder seine Eindrücke und Verständnisfragen nochmals
darlegen und letztlich klären lassen. Der Applaus am Ende
der letzen Einheit bewies einmal mehr, dass der
Bundestrainer mit diesen Einheiten den erfahrenen Trainern
wieder viele Impulse für ihr Training weitergeben konnte.
In der folgenden Dan-Prüfung konnten
folgende Sportler aus dem RKV erfolgreich Ihre Prüfung
ablegen:
Zum 1.DAN: • Günter Dinspel, • Gerhard
Plag, • Aschot Schachnarsarjan, • Andrea Walber (alle SF
Neustadt/Wied), • Harald Pölcher (KC Wittlich), • Michael
Wingerter (1.SKD Frankenthal)
Zum 3.DAN: • Uwe Müller (KC Wittlich)
Herzlichen Glückwunsch!!
Volker Bernardy, RKV-Pressereferent |