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RKV-Erfolge bei der DM der
Leistungsklasse & Teams
Der DKV lud am 24. & 25. März nach
Bergisch-Gladbach ein, um dort die nationalen Champions der
Leistungsklasse und der Teams 2007 zu küren.
Als Erste gingen am Samstag die
Kata-Teams des auf die Tatamis.
Insgesamt acht Damen-Team kämpften sich
durch zwei Pools. Die Siegerinnen des letztjährigen
Shotokan-Cups – die Damen des SKR Germersheim -
scheiterten nach einem guten Auftakt im Pool-Finale an den
späteren Vize-Meisterinnen vom Sankaku Meimsheim (BW).
Jedoch konnten sich Désirée Titz, Katrin
Menzfeld & Laura Portune - im Kampf um
Platz 3 gegen die 2.Mannschaft des USV Erfurt durchsetzen
und erreichten somit nach Platz 3 bi der DM der Länder 2006
wieder die Bronze-Medaille.
Ebenfalls acht Teams gingen bei den
Herren an den Start. Auch hier setzen sich die
RKV-Delegation der KG Germersheim zu Beginn
gegen das Team aus Baden-Württemberg durch. Aber auch für
Kenichi Sato, Alban Korrani &
Stefan Köhler war im Pool-Finale leider nicht
mehr als Platz 3 drin. Die Sieger der DM der Länder & des
Shotokan-Cups 2006 trafen auf die späteren Deutsche Meister
aus Kempten und konnten sich hier nicht durchsetzen. Dennoch
motiviert bewiesen sie im Kampf um Platz 3 gegen das Team
vom Kensho Neukirchen-Vluyn (NRW) das ihnen nach wie vor ein
Platz auf dem Treppchen zusteht und erreichten verdient
Bronze.
Im Weiteren folgten die Kumite
Einzelwettbewerbe, in denen insgesamt 6 RKV-Damen an den
Start gingen. Aber die Konkurrenz war an diesem Tage zu groß
für unsere Damen, die erstmals im
Senioren-(Leistungsklassen-)Bereich starteten. Lediglich die
international erfahrene Anjela Tazidinova (KSV
Trier) schaffte den Einstieg in die Leistungsklasse– wenn
auch nicht in der Allkategorie, so kämpfte sich die
19-jährige Triererin aber in der Klasse bis 60kg konsequent
durch die ersten Begegnungen, wurde aber dann von der
späteren Vize-Meisterin aufgehalten. Davon lies sich die
Team-Junioren-Europameisterin aber nicht schocken und so
‚stürmte’ sie fast schon durch die Trostrunde und sicherte
sich verdient den Dritten Platz.
Kumite-Landestrainer Walther
Hehl nominierte ebenfalls 6 Starter bei den Herren - von
denen lediglich Lukas Grezella bereits über
Erfahrungen in der Leistungsklasse verfügte. Durch die
erfahrenen und starken Gegner war daher die Ausbeute (im
Gegensatz zu den Ergebnisse der Junioren der letzten Jahre)
verhältnismäßig ‚mager’ in Bergisch-Gladbach.
Martin Schoppel (GR
Schifferstadt) scheiterte in der zweiten Runde (-75kg) am
späteren Vize-Meister, jedoch lies auch er sich nicht
unterkriegen. In der Trostrunde kämpfte sich der 18-jährige
Schützling von Michael Hoffmann souverän durch und
positionierte sich mit einem 3.Platz nun auch in der
Leistungsklasse.
Nach dem Lukas Grezella (KSV
Wirges) in seiner Gewichtsklasse -80kg in Runde 3 scheiterte
und keine Möglichkeit mehr hatte über die Trostrunde aufs
Treppchen zu kommen, lagen seine Hoffnungen in der
Allkategorie. Hier marschierte er geradezu durch seinen Pool
und bewies seine technische Klasse. Im Kampf um den Einzug
in Finale traf er dann aber auf ‚Altmeister’ Köksal Cakir
vom MTV Ludwigsburg, der es auch in diesem Jahr noch einmal
wissen wollte und Lukas den Einzug in Finale verwehrte. Aber
eine Medaille wollte der Kämpfer aus Wirges doch mit
nachhause nehmen. Und so fegte er im kleinen Finale Patrick
Öckel (BW) von der Matte, welcher Martin Schoppel
(GR Schifferstadt) in der Vorrunde der Allkategorie am
Weiterkommen gehindert hatte und sicherte sich das bronzene
Edelmetall.
Jonathan Horne (Funakoshi
Kaiserslautern) verzichtete auf seinen Start in der
Allkategorie und konzentrierte sich auf seine Kämpfe bei den
‚Schweren Jungs’ + 80kg. Und hier bestätigte er seine
Erfolge aus dem Juniorenbereich, indem er auch bei den
Senioren keinen Zweifel am Siegeswillen aufkommen lies. Nach
dem er Felix Kühnle aus BaWü den Einzug ins Finale
verwehrte, erreichte er wohlverdient das Finale. Nach einem
zurückhaltendem Start im Finale gegen Vadim Becker aus
Siegburg (NRW) punkte er letztlich mit starken zwei starken
Mawashi-Geris und gewann deutlich und verdient mit 7:2 die
Goldmedaille.
Bei den Kumite-Teamwettbewerben am
Sonntag startete lediglich das Herren-Team des KSV
Wirges. Die Westerwälder setzten sich im ersten Kampf
mit 3:1 gegen den Budokan Schweinfurt (BAY) durch und traf
in Runde 2 auf die durch ein Freilos noch frischen und
starken Kämpfer des MTV Ludwigsburg. Das Team um Köksal
Cakir ließ keinen Zweifel daran, dass sie sich einen
weiteren Titelgewinn an diesem Wochenende nicht entgehen
lassen würden und die RKV-Athleten unterlagen mit 0:2 und
landeten schließlich auf dem undankbaren Rang 7.
Ebenfalls am Sonntag gingen die
Einzelstarter der Disziplin Kata in Rennen. Bei den Damen
erreichte Katrin Menzfeld (1.SKV Speyer)auf
Anhieb Runde 4. unterlag dort aber Franziska Krieg (USV
Erfurt), die schließlich mit ihrer Team- und Vereinskollegin
Sabine Schneider im Finale den Titel auskämpfte und
unterlag. Und genau gegen diese spätere Deutsche Meisterin
aus Erfurt unterlag Désirée Titz (SKR
Germersheim) trotz überzeugender Leistungen in ihrem Pool.
Aber auch Désirée bewies Willensstärke und setzte sich im
Kampf um Platz 3 letztlich gegen Sarah Wachter (Judokan
Frankfurt) durch und ereichte Bronze.
Die Herren gingen mit vier Mann an den
Start: Martin Wojciechowski (GR Schifferstadt)
und die Mannschafts-Dritten Alban Korrani (SKR
Germersheim), Stefan Köhler (PSV Ludwigshafen)
und Kenichi Sato (Budokan Kaiserslautern).
Martin scheiterte in der zweiten Runde am erfahrenen
Timo Gißler aus Lahr, der sich am Ende des Tages auch den
Titel sicherte. Alban erreichte ebenfalls Runde 2;
Stefan hingegen Runde 3, bevor er dort dem späteren
Dritten unterlag. Letztlich war noch Ken im Rennen;
er dominierte die ersten drei Runden und schließlich ging es
um das kleine Poolfinale. Trotz guter Leistungen setzte sich
der spätere ebenfalls Drittplatzierten Oliver Kronhart
(Kempten) gegen unseren Pfälzer durch und verwerte diesem
somit das Weiterkommen.
Berücksichtigt man, dass der RKV mit
einer sehr jungen Mannschaft an den Start ging, so sind die
erreichten Medaillen sicherlich sehr hoch zu bewerten – im
nächsten Jahr werden sicherlich noch einige weitere
Platzierungen folgen.
Im Rahmen der DM der Leistungsklasse
führte die Stilrichtung Shotokan traditionell auch in diesem
Jahr ihre erste Dan-Prüfung ab 5.DAN durch, an der in diesem
Jahr auch zwei Karateka aus dem RKV teilnahmen. Unter den
kritischen Augen von Gilbert Gruss (8.DAN),
Franz Bork & BT a.D. Günter Mohr
(beide 7.DAN), BT Efthimios Karamitsos (6.DAN) und einer
entsprechend anspruchsvollen, technischen Prüfung legte
RKV-Präsident & Stilrichtungsreferent Gunar
Weichert (KD Mayen/Mendig) den 6.DAN und Diplom-Trainer
Marcus Gutzmer (Budokan Kaiserslautern) nach
dem 5.DAN SOK im vergangenen Sommer nun auch den 5.DAN im
Shotokan erfolgreich ab.
Herzlichen Glückwunsch!!
Volker Bernardy,
RKV-Pressereferent
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