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Bericht von der RKV-Karatelehrerausbildung 2006  

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NEUE KARATELEHRER IM RKV

Die 60-stündiger Ausbildung Lehrkonzeption "Karatelehrer/in" setzt die Inhalte der Trainer C- oder F-Übungsleiterausbildung des DKV voraus und wendet sich an aufgeschlossene Karateka über 30 Jahre mit der Mindestgraduierung 2. Dan. Sie sollen auf der Basis ihrer bisher erworbenen Kompetenzen an der Vertiefung und Erweiterung ihrer Kampfkunstkenntnisse in Theorie und Praxis interessiert sein und auch die Bereitschaft zur stilrichtungsübergreifenden Weitervermittlung der hier angebotenen Inhalte zeigen. An insgesamt 4 Wochenenden, die zeitlich über das ganze Jahr verteilt waren, wurde in der Sportschule des LSB Hessen in Frankfurt den angehenden Karatelehrern in Ergänzung und Erweiterung einer wettkampfsportlichen Auffassung des Karate vorwiegend Hintergrundthemen der Kampfkunst Karate-Do vorgestellt.

Orientiert an der alten europäisch-asiatischen Lehre der vier (bzw. fünf) Elemente "Erde" (statisch-stark), "Wasser" (fließend-reaktiv), "Feuer" (aggressiv-dynamisch) und "Wind" (frei-beweglich), hatte jedes Wochenende ein spezielles Thema. Zu diesem wurde dann Hintergrundwissen, Philosophie, Karatepraxis, Katabunkai, Gesundheitsförderung, zielgruppenorientierte Karatepädagogik, exemplarische Einführungen in andere Kampfkünste, Selbstverteidigung sowie Meditation/Entspannung von kompetenten Referenten vorgestellt und durch die Teilnehmer theoretisch und auch praktisch erarbeitet.

In jeweils ca.15 Unterrichtseinheiten (á 45 min.) pro Wochenende werden Hintergrundwissen, Philosophie, Karatepraxis, Katabunkai, Gesundheitsförderung, zielgruppenorientierte Karatepädagogik, , Selbstverteidigung sowie Meditation/ Entspannung von kompetenten Referenten vorgestellt und durch die Teilnehmer theoretisch/ praktisch erarbeitet.

Vor allem die Einführungen in andere Kampfkünste begeisterte die Teilnehmer: so gewann man mit Karatepionier Fritz Nöpel (8.DAN) Einblicke ins Goju-Ryu, Achim Keller lehrte die okinawanische Kata Matsumura no passai, Marcus Gutzmer & Holger Fritz zeigten Kobudo und Arnis und auch Ju-Jitsu, Wing-Tsun. Aikido und Koranisches Karate wurde vermittelt.

Mit viel Spaß in einer harmonischen, bundesweit zusammen gewürfelten Gruppe und einem größeren Wissensschatz vergingen die 4 Wochenenden wie im Flug und am 22.10.06 überreichte Dr. Axel Binhack, der Leiter dieses Ausbildungsgangs, die Diplome an die neuen DKV-Karatelehrer.

  • Erwin Germscheid (SF Neustadt/Wied)

  • Marianne Schmid-Gering (VT Böhl)

  • Bernhard Wingerter (Goju Ryu Herxheim)

  • Marco Müller (KSV Trier)

  • Thomas München (KSV Trier)

  • Volker Bernardy (KD Vulkaneifel)

Herzlichen Glückwunsch!
Der DSB hat die Ausbildung auf B-Übungsleiterebene anerkannt. Interessenten können bei der DKV-Bundesgeschäftsstelle (Frau Gundi Günther 02043-298820) informieren.

Volker Bernardy, KD Vulkaneifel

PS: Da ich nachgerückt bin, erhalte ich mein Diplom erst im Frühjahr 2007.

© 2006 by RKV

Zuletzt aktualisiert am 09.02.2008 20:03 Uhr

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