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Bericht vom Kinder- und Jugendzeltlager des 1.JJJKC Haßloch  

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Bilder

 

Am dritten Juliwochenende veranstaltete die Karate-Abteilung des 1.JJJKC Haßloch ihr traditionelles Kinder- und Jugendzeltlager. Bei absolut heißen Temperaturen begann man am Freitag ab 16 Uhr mit dem Zeltaufbau. Nachdem dies erledigt war, konnten sich die Kinder austoben, bevor dann zum gemeinsamen Baseball Turnier gerufen wurde. Dabei konnten auch manche Elternteile ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen.

Als danach das Abendessen serviert wurde, waren alle Kinder (aber auch die Erwachsenen) sofort bei Tisch, denn nach soviel Bewegung war der Hunger groß. So wurde dann auch fast der ganze Vorrat an Spaghetti mit Tomaten – oder Hackfleischsoße vernichtet. Der eingerichtete Küchendienst funktionierte wunderbar und viele Kinder konnten gar nicht genug kriegen, vom Essen und Trinken servieren, abräumen und Gläser spielen. Tja, wenn das zu Hause nur auch so funktionieren würde.

Nach einer angemessenen Verdauungspause wurden dann alle (wiederum auch die mit anwesenden Eltern) zur ersten Karate – Trainingseinheit gerufen. Diese stand ganz im Zeichen der SV. Dabei ging es um Hilfsmittel, wie Bäume, Laternen oder Straßenschilder. Da durch den Zeltaufbau die „vereinseigenen“ Bäume blockiert waren, mussten die Väter herhalten und durften Baum, Laterne oder Schild spielen.

Direkt im Anschluss daran wurden die erhitzen Körper durch eine zünftige Schwamm – und Wasserschlacht wieder abgekühlt. Nachdem dann alle wieder sauber waren, konnten die Kinder noch ihre tänzerischen Qualitäten, bei einer spontan anberaumten Disco unter Beweis stellen und die erschöpften Eltern saßen noch bis spät in die Nacht, bei angenehmen Temperaturen auf der Terrasse. Gegen 1 Uhr in der Früh, war dann Nachtruhe angesagt.

Wer dachte, die Kinder wären nach dem harten Freitags – Programm müde, wurde am Samstagmorgen eines Besseren belehrt. Viele waren schon wieder ab 7 Uhr 30 auf den Beinen und begannen mit Fußballspielen, Fangen und ähnlichem den neuen Tag. Nach einem leckeren Frühstück wurde zum Aufbruch Richtung Luisenpark in Mannheim geblasen. Nachdem wir ein schönes Plätzchens unter einem Baum ergattert hatten, ging es wieder weiter mit Sport. Mit einem Fußballspiel in Originallänge, zweier Mannschaften aus Kindern und Erwachsenen, wurde begonnen. Die Halbzeitpause allerdings, fiel ein bisschen länger aus, da doch bei dem ein oder anderem Elternteil kleine Ermüdungserscheinungen auftraten.

Danach konnten sich alle auf dem Wasserspielplatz abkühlen und die schmerzenden Glieder verwöhnen. Einige nutzten auch die Möglichkeit des Parks und schauten sich Fische, Reptilien oder die frei fliegenden exotischen Schmetterlinge im Schmetterlings – Garten an. Gegen 16.00 Uhr machte uns der immer stärker bewölkte Himmel Sorgen und wir sammelten die Kids zur Rückfahrt. Nachdem wir auf der Autobahn vom sintflutartigen Regen schon fast von der Straße gespült wurden, ahnten wir schon Schlimmes. Entgegen unseren Befürchtungen war aber unser Zeltplatz komplett von Regen und Sturm verschont geblieben. So machten wir uns ans Hamburgerbraten. Dies war natürlich der Hit bei den Kindern, manche konnten gar nicht genug bekommen und kreierten eigene Triple- oder gar Quattro – Burger. Zum Nachtisch gab es selbstgemachtes Eis, das uns freundlicherweise von der Eisdiele Fam. Krebs aus Haßloch spendiert wurde.

Die erschöpften Eltern hatten es sich schon auf der Terrasse gemütlich gemacht, als die Kinder schon wieder zum Sport baten. Also einigte man sich auf Baseball, da dabei die Laufarbeit sich noch in Grenzen hält. Denkste – nach 4 Durchgängen mit zahlreichen Homeruns, Zusammenprallern und Ausrutschern, konnten die Kids dann überzeugt werden, den weiteren Abend alleine zu gestalten. Die Erwachsenen ließen den Tag wieder gemütlich auf der Terrasse ausklingen und gegen 1 Uhr 30 waren dann alle in ihrem Zelt. Am frühen Sonntagmorgen wurde dann erst mal kräftig gefrühstückt, bevor die 2. Karate – Trainingseinheit begann. Nach anfänglicher Unlust (... waren da vielleicht einige übernächtigt?) ging es dann allerdings voll zur Sache. Pratzentraining war angesagt. Dabei waren auch wieder viele Eltern und auch Geschwister ohne Karate – Erfahrung, welche begeistert bei der Sache waren.

Durch theoretische Erläuterungen wurden dann auch bei den Nicht – Karateka die Vor – und Nachteile einer Karatetechnik, gegenüber anderen Kampfsporttechniken, erkannt. Nachdem die Pratzenhalter ordentlich durchgeschüttelt wurden, machte man sich gegen 11.30 an den Abbau der Zelte und unser diesjähriges Kinder – und Jugendzeltlager ging zu Ende. An dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich bei den vielen Helfern und Eltern bedanken, die sich bereit erklärt haben bei der Vorbereitung, Durchführung und bei den „Aufräumarbeiten“ mitzuhelfen, denn darauf ist jeder Verein angewiesen, um solche oder ähnliche Veranstaltungen durchführen zu können.

© 2006 by RKV

Zuletzt aktualisiert am 09.02.2008 20:03 Uhr

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