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Praktikerseminar – oder
was ihr immer schon mal über propriozeptives Training wissen
wolltet!
Das vierte Praktikerseminar unter der
Leitung von Helmut Spitznagel (Bundesjugendreferent) fand
vom 13.-15. Oktober 2006 in Schifferstadt statt. Neben den
Organisator Marco Müller und den Mitgliedern des
Jugendvorstand im Rheinland-Pfälzischen Karateverband e.V.,
Thomas Hild und Leo Stibitz, hatten 25 Teilnehmer aus 15
Vereinen ein sehr abwechslungsreiches Programm verbunden mit
sehr viel Spaß. Als Special Guest war auch Roland Runkel
(Jugendreferent des hessischen Fachverband für Karate, 4.Dan
und A-Trainer) mit dabei und hat wie alle anderen Teilnehmer
zu einer interessanten Gruppendynamik beigetragen.
Am ersten Abend konnten die Teilnehmer,
vom 6. Kyu bis hin zum 4. Dan, in der Vorstellungsrunde ihre
Erwartungen an den Lehrgang anbringen und aus den
Erfahrungen des eigenen Vereinslebens berichten. Im
Vordergrund der Wünsche standen neue Ideen für das
Kindertraining, aber auch das Knüpfen neuer Freundschaften.
Aus dem Programm kam noch die Frage auf, was unter
propriozeptivem Training zu verstehen ist. Wer es wissen
will, sollte unbedingt auch mal so einen Lehrgang mitmachen!
Samstags ging es dann gleich in die
Halle. Insgesamt waren die einzelnen Übungen nicht sehr
schwer oder mit viel Aufwand verbunden. Schließlich sind sie
auch für Kinder gedacht. Aber man muss erst mal drauf
kommen! Helmut hat uns gezeigt, wie man mit relativ
einfa-chen Mitteln, das Kindertraining spannender,
abwechslungsreicher und bunter gestalten kann. Der
Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Von den
verschieden farbigen Overbällen, über Balancekissen bis hin
zu einfachen Gymnastikmatten war alles dabei, um
unter-schiedliche Fähigkeiten (Gleichgewicht, Koordination,
Schnelligkeit) zu trainieren. Damit wir den Kindern das
Gelernte richtig vermitteln können, haben wir natürlich
alles selbst erprobt. Für viele tauchten bereits erste
Schwierigkeiten auf, Koordination und Treffsicherheit
dadurch zu trainieren, die aufgestellten Pylone mit den
Overbällen. Richtig hart wurde es allerdings bei den Übungen
für die Talentfördergruppe, als es u.a. darum ging,
Kombinationen mit mehreren Partnern und schnellen Wendungen
zu verbinden. Für einen lustigen Ausklang des Tages, sorgte
das gemeinsame Kegeln.
Sonntags zeigte uns Helmut noch
Möglichkeiten, den Kindern die ersten Katas auf eine
einfache Art beizubringen, durch sogenannte Kurzkatas.
Außerdem lernten wir Übungen für den Einstieg ins
Kumitetraining. Das Mittagessen, bei dem noch
E-Mail-Adressen und Telefonnummern getauscht wurden, bildete
den Abschluss eines gelungenen Wochenendes.
Abschließend lässt sich sagen, dass die
Erwartungen mehr als erfüllt wurden! Vielen Dank, Helmut
Spitznagel, für die vielen tollen Ideen und das schöne
Training. Vielen Dank an Marco und Thomas für die
Organisation und die kurzweilige Zeit, während und außerhalb
der Trainingszeiten. Zuletzt möchte ich noch der gesamten
Gruppe danken: Das Wochenende hat viel Spaß gemacht!
Nadine Praska |