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DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN DER LEISTUNGSKLASSE IN HAMBURG
ZWEIMAL SILBER UND EINMAL BRONZE FÜR RKV-ATHLETEN
Anfang April lud der
Deutsche Karate Verband nach Hamburg ein, um die Besten der
Leistungsklasse (früher Senioren) zu küren.
KATA
In den Kata-Wettbewerben gingen die Gutvorbereiteten
Schützlinge von Landestrainer Pino Arcieri ins Rennen.
Bei den Herren konnte sich Alban Korrani (SKR
Germersheim) nicht durchsetzen. Stefan Köhler
vom PSV Ludwigshafen hingegen zeigte ist in Topform. Gegen den
Dritten der Junioren-EM Jason Schinköthe unterlag er aber dann
und da dieser schließlich wider Erwarten nicht ins Finale
einzog, hatte Stefan keine Möglichkeit mehr in der Trostrunde
einen Medaillenrang zu erreichen.
Désirée Titz
(SKR Germersheim) startete im Einzelwettbewerb der Damen stark
durch und ließ in ihrem Pool keinerlei Zweifel am Siegeswillen
aufkommen. Durch die hohe Teilnehmerzahl waren jedoch vier
Pools angesetzt und Désirée musste daher nochmals um den
Einzug ins Finale kämpfen. Hier stand ihr die Erfurterin
Sabine Schneider gegenüber, die sich gegen Désirée und später
im Finale auch gegen die Frankfurterin Sabrina Haas
durchsetzte. Von der knappen Niederlage ließ sich die
Germersheimerin aber nicht entmutigen. In der Trostrunde setze
sie sich gegen alle Konkurrentinnen durch und sicherte sich
damit Platz 3.
Zusammen mit Kenichi
Sato (Budokan Kaiserslautern) starteten Stefan und
Alban als SKR Germersheim ebenfalls im
Team-Wettbewerb. Die Teams vom Görlitzer KV und das zweite
Team von Bundestrainer Karamitsos (Judokan Frankfurt 2) waren
dank der eindrucksvollen KANKU-SHO und einer ebenso
beeindruckenden UNSU keine Hindernisse auf dem Weg zum
Edelmetall und dem Einzugs ins Finale. Hier trafen die
RKV-Athleten dann auf Efthimios Karamitsos erste Team-Auswahl
(Judokan Frankfurt 1), denen sie sich dann leider trotz
hervorragender Kata und Bunkai-Vorführung geschlagen geben
mussten. Trotzdem ein respektvoller Vize-Titel für den
Kata-Landeskader !!
Die Kata-Damen vom SKR
Germersheim, allen voran Désirée Titz, marschierten mit
KANKU-SHO problemlos gegen die Lokalmatadorinnen aus Hamburg
und mit GOJUSHIHO-SHO gegen die Konkurrentinnen vom KD
Straubing ins Finale ein.
Finalgegner waren die
Damen vom USV Erfurt, die durch Freilose erst eine Kata zeigen
mussten. Trotz guter Vorführung und durchdachtem Bunkai
entschieden die Kampfrichter für das Team aus Thüringen und so
mussten sich auch die RKV-Damen mit Silber zufrieden geben.
KUMITE
Auch in den Kumite-Wettbewerben gab es Medaillenhoffnungen
um die Schützlinge von Landestrainer Walther Hehl.
Jenny Hanf
(PSV Ludwigshafen) scheiterte nach einem guten ersten Kampf in
der Klasse -53kg in der zweiten Runde an der späteren
Vizemeisterin Ulrike Fleischmann und erreichte Platz 7.
Anjela
Tazidinova (KSV Trier), Garantin für Medaillen bei den
Juniorinnen, startete hoch motiviert in der Klasse -60kg,
unterlag aber in Runde 3 der späteren Drittplatzierten. In der
Allkategorie unterlag Anjela im Poolfinale der Mannheimerin
Yasmina Benadda. Da diese dann ebenfalls den Einzug ins Finale
verpasste (4 Pools) konnte Anjela nicht in der Trostrunde
kämpfen.
Martin Schoppel
und Marco Hartner (beide GR Schifferstadt)
konnte sich in ihren Klassen nicht durchsetzen, daher lagen
die letzen Medaillenhoffnungen in den Gewichtsklassen bei
DKV-Kaderathlet Lukas Grezella vom KSV Wirges.
Lukas (-80kg) kämpfte sich souverän bis ins Poolfinale durch,
wo er dann aber gegen den späteren Zweitplatzierten unterlag.
In der Trostrunde konnte er sich nicht durchsetzen und musste
sich so mit Platz 7 zufrieden geben. Die Allkategorie
dominierten in diesem Jahr die Athleten vom MTV Ludwigsburg,
die sich die beiden ersten Plätze sicherten mit einem trotz
allem respektablen 5.Platz blieb Lukas hinter den Erwartungen
und somit gab es in diesem Jahr keine Medaillen für die
Kumite-Athleten des RKV.
Da nun aber die in den
letzten Jahren so erfolgreichen Junioren auch bei den Senioren
mitmischen dürfen, sollte sich dies im nächsten Jahr
sicherlich wieder ändern.
Volker Bernardy
RKV-Pressereferent
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