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Breitensportlehrgang mit Bernd Otterstätter an der TU
Kaiserslautern

Nach dem Vorjahreserfolg war der Hochschulsport der TU
Kaiserslautern und damit natürlich besonders dessen
Karate-Dojo wieder bereit einen Karate-Lehrgang auszurichten.
Unter der Leitung des RKV-Breitensportreferenten, Bernd
Otterstätter (5.Dan), stand dieses Jahr der SV-Charakter der
Kampfkunst Karate im Vordergrund. Für die 4 Trainingseinheiten
wurden 200 m² Kampfsportmatten ausgelegt, die genügend Raum
für die ca. 50 Teilnehmer boten. Alle Sportler kamen bei Ihren
Einheiten in den Genuss der klassischen okinawanischen
Aufwärmübungen, spezielle Übungen für Fitness und Koordinaten.
Die Unterstufe, meist bis Grün-Gurt graduierte Athleten
versuchten sich in Ihren Einheiten an realistischem und
effektivem Kata-Bunkai. Ma oder Maai sind im Karate
gebräuchliche Begriffe für die richtige Distanz einer
effektiven Verteidigung, die es zu beherrschen gilt. Daher
stand Distanztraining für die Oberstufe im Vordergrund. Die
Breite der Übungen erstreckte sich vom Herantasten an den
Partner über das Erfahren des Schock-Kime im Karate bis hin
zum wirkungsvollen Eindringen der Techniken in den Körper des
Gegners. In der 2. Einheit der Oberstufe versuchten sich die
Teilnehmer an Hebeln und Würgern mit Karate-Techniken, wie sie
in vielen Kata gezeigt werden. Auch das Anbringen einer Aktion
an die richtige oder besser wirksamste Stelle wurde
trainiert. Dieses realistische Bunkai der Kata, was Sensei
Otterstätter so sensationell beherrscht und lehrt sorgte bei
der Oberstufe generell für große Begeisterung. Im Anschluss
fanden die von Vielen ersehnten Gürtelprüfungen statt. Bei
denen alle Prüflinge ihr Können zur Zufriedenheit des Prüfers
unter Beweis stellten. Nach den technisch anspruchsvollen und
ungewohnten Einheiten, sowie der kräftezehrenden Prüfung
konnte sich reichlich mit den allerbesten Salaten, Kuchen und
Getränken eingedeckt werden. Der Lehrgang endete offiziell mit
der Ausgabe der Urkunden an die Prüflinge. Einige Aktive
jedoch ließen es sich nicht nehmen in der Sporthalle
auszuharren, bis alles aufgegessen und ausgetrunken war...
M.Klug
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