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Bericht von den Landesmeisterschaften in Montabaur  

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RKV-LANDESMEISTERSCHAFTEN 2005 IN MONTABAUR
Erstmals offen für Junioren und Senioren anderer Bundesländer

In diesem Jahr lud das Shotokan Karate Dojo Montabaur unter der Leitung von Andres Balmert in die dortige Kreissporthalle ein und überzeugte als zuverlässiger Ausrichter.

Neu war in diesem Jahr, dass erstmals auch andere DKV-Landesverbände und Nicht-RKV-Vereine ihre Athleten in den Westerwald schicken konnten, um in den Wettbewerben der Junioren und Senioren für Vielfalt zu sorgen – und die Pools zu füllen.

Leider fanden aber am gleichen Termin ebenfalls die Landesmeisterschaften in NRW und Hessen statt – obwohl der RKV den Termin frühzeitig DKV-weit bekannt gegen hatte.

Aber immerhin reisten aus dem benachbarten Saarland etliche Dojos an, aber auch aus Sachsen-Anhalt und Bayern. Die Folge war, das einige Wettbewerbe - wie in den vergangenen Jahren – gestrichen oder zusammengelegt werden mussten. Nach der Begrüßung durch den RKV-Präsidenten Gunar Weichert und die Eröffnung durch den  RKV-Kampfrichterreferenten Lothar Becker begannen die Wettbewerbe der Kinder und Schüler, die noch RKV-intern durchgeführt wurden.

Es gib noch viel zu tun im Kinder-/Schülerbereich
Auf den vier Kampfflächen gab es in dieser Kategorie jedoch nur wenig zu sehen; wenn sich auch manche

sicherlich zum ersten Male auf der Kampffläche wieder fanden, so waren die Leistungen in einigen Pools nach Meinung der Kampfrichter – gerade im Kata-Bereich – unter dem jeweiligen Kyu-Prüfungsniveau.

Offensichtlich war ebenfalls, dass die meisten jungen Starter von ihren Trainern leider nur unzureichend mit dem Reglement vertraut gemacht wurden, was stellenweise zu Verzögerungen, Verwirrungen und Frustrationen führte. In den Kumite-Wettbewerben war ebenfalls nur wenig Technikvielfalt zu erkennen; leider! Hier gibt es sicherlich großen Verbesserungsbedarf. Bei der Jugend und den Junioren konnte man Licht am Horizont erkennen: Hier bestachen vor allem die bekannten Namen – meist langjährige Kaderathleten – mit ihren Leistungen.

In den Pausen fand traditionell die Ehrung der Leistungsträger des vergangenen Jahres innerhalb des RKVs statt.

Deutsche Meister 2004
Martin Schoppel (Goju-Ryu Schifferstadt) Kumite Jugend -70kg
Alex Teperschmidt (KSV Wirges) Kumite Jugend -70kg
KSV Wirges (Alex Teperschmidt, Martin Schoppel, Jonathan Horne, Ekrem Koca, Marco Hartner) Kumite Team Jugend
SKR Germersheim (Jasmin Klein, Beate Tran, Kübra Kayirici) Kata Team Schüler

Deutsche Vizemeister 2004

Stefan Köhler (PSV Ludwigshafen) Kumite Jugend -65kg
Kata Jugend
Desiree Titz (SKR Germersheim)

Kata Team Junioren
Kata Einzel Junioren

Trotz dem ihre Disziplinen mangels Meldungen ausfallen mussten, ließen es sich die Kata-Mannschaften des RKV, sowie das Herren-Team von der Saar nicht nehmen, ihr Können inklusive attraktivem Bunkai darzubieten, was vom Publikum mit Begeisterung und großem Applaus honoriert wurde. In den nun verbandsoffenen Wettkämpfen der Senioren gab es viele interessante Begegnungen.

Die Kata-Gewinner der Junioren Désirée Titz und Alban Korrani vom SKR Germersheim ließen auch bei dem Senioren keinen Zweifel aufkommen und sicherten sich auch hier das höchste Treppchen.

Im Kumite der Damen trafen die Vereinskolleginnen vom KSV Trier Anjela Tazidinova und Natascha Dick mehrmals aufeinander. Die Damen erkämpften sich je zwei Erste und einen Zweiten Platz.  Bei den Herren dominierte erwartungsgemäß der DKV-A-Kader-Athlet vom KSV Wirges Lukas Grezella die Wettbewerbe mit den Titeln in der Gewichtsklasse (gegen Ahmeti Gazment von KC Wittlich) und der Allkategorie, sowie den Vize-Titel mit der Mannschaft.

Einziger Wermutstropfen waren die letzten Kämpfe des Tages: das Mannschafts-Kumite. Das alte Problem des RKV ist es ja, dass der Mangel an Kampfrichtern (KR) immer noch nicht behoben ist und es dadurch schon mal vorkommen kann, dass die Leistungen der Kampfrichter am Abend nicht mehr 150%ig sind.

Jeder kennt das, aber wenn es hart auf hart kommt, fangen mittlerweile manche Athleten an mit den Kampfrichtern auf und an der Kampfläche zu diskutieren – leider oft mit Rückendeckung Ihrer Trainer!

Ob dies die richtige Entwicklung ist, sollte jeder einmal selbst beurteilen!

Trotz allem gilt der Dank den Kampfrichtern, dem Ausrichter mit alle seinen stillen Helfern und dem Team um Frank Esser – unseren scheidenden Wettkampfleiter.

Nächstes Jahr läd der SV 05 Göttschied ein.

Volker Bernardy
RKV-Pressereferent
 

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Zuletzt aktualisiert am 09.02.2008 20:03 Uhr

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