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Gold
für Natascha Dick und für das Team des KSV Trier
Silber für Alban Korrani und das Kata-Damen Team aus
Germersheim
Das Wetter-Chaos am
DM-Wochenende Ende November im Norden Deutschlands - bedingt
durch den kurzen aber heftigen Wintereinbruch - verlangte von
den Athleten und Funktionären bereits bei der Anreise nach
Neumünster (Schleswig-Holstein) viel Geduld ab. Die meisten
Züge hatten bis zu 4 Stunden Verspätung und die Straßen
glichen Ski-Pisten, so dass einige Athleten mit Ihren Trainern
die Nacht auf der Autobahn verbringen mussten.
Doch durch eine perfekte
Ausrichtung und einer schönen, großen Halle, wurde jedoch
einiges wieder entschädigt. Das Orga-Team aus dem Norden mit
Organisator Wolfgang Hagge an der Spitze überzeugte mit
Einfaltsreichtum auch außerhalb des Wettkampfgeschehens:
Detlef D Sost (Choreograf von Deutschland sucht den
Superstar) folgte Wolfgangs Einladung und beeindruckte die
Gäste als Stargast bei der After-Show-Party.
Trotz Schneechaos, Staus
und witterungsbedingte, langen Anfahrten sollte es aber
trotzdem ein erfolgreiches Wochenende für die Athleten des RKV
werden.
In der Einzel-Disziplin
Kata schickte Landestrainer Pino Arcieri bei den Damen Ina
Wertenbruch (KV Neustadt/ Wied), Kathrin
Menzfeld (SKV Speyer), sowie Desiree Titz (SKR
Germersheim) ins Turnier. Während Ina und Kathrin einen leider
in Runde 2 an ihren Gegnerinnen scheiterten, setzte sich
Desiree bis zum Poolfinale durch. Hier unterlag Sie dann aber
der späteren Gesamtsiegerin Franziska Krieg vom USV Erfurt.
Bei den Herren waren
Martin Wojciechowski (Goju-Ryu KV Schifferstadt) und
Alban Korrani (SKR Germersheim) am Start. Martin,
der später auch noch im Kumite starten sollte, setze sich in
der ersten Runde durch, unterlag dann aber dem späteren
Dritten in Runde 2. Alban hingegen dominierte seinen Pool mit
Kanku-Dai, Jion, Goju-Shiho-Sho, Goju-Shiho-Dai. Im Finale
dann traf er dann auf den WM-Dritten und Erzrivalen Jayson
Schinköthe (1. Kemptener KD). Trotz einer guten UNSU von Alban
entschieden die Kampfrichter für die Darbietung der GANGAKU
des Bayern: Platz 2 für Alban.
In den
Kata-Team-Wettbewerben waren in diesem Jahr nur die weiblichen
Athleten des RKV mit dem SKR Germersheim
vertreten. Der Wettkampf, an dem nur 13 Team teilnahmen,
begann für die Germersheimerinnen erfolgreich mit Jion gegen
die Damen vom USV Erfurt 2. Im Anschluss folgte gegen die
Damen vom TSV Bisnwangen (BW) dann die Vorführung einer
überzeugenden Goju-Shiho-Sho, die den Einzug ins Finale
sicherte. Im Finale unterlagen die Damen von Landestrainer
Arcieri dann aber leider gegen die 1.Mannschaft vom USV Erfurt
und mussten sich mit der Silbermedaille zufrieden geben.
Einem ähnlich kleinen
Landesverband wie es der RKV ja ist, wären diese Ergebnisse
mehr als genügend gewesen, jedoch sollten im Kumite noch
einige folgen. Ganz besonders durch den KSV Trier:
allen voran Natascha Dick. Mit einem Freilos in
der Gewichtsklasse ging Natascha ins Rennen, scheiterte aber
in Runde 3 an der späteren Dritter aus Baden-Württemberg. In
der Allkategorie der Damen stellten die Kontrahentinnen jedoch
keine wirkliche Schwierigkeit für Natascha dar und so zog sich
siegessicher durch ihren Pool ins Finale. Dort wartete dann
Nadine Klietschkowski vom USC Duisburg, dem Dojo von
Bundestrainer Thomas Nitschmann. Nadine setzte sich in ihrem
Pool, in dem auch die Triererin Anjela Tazidinova startete,
ebenfalls souverän durch, so dass das Finale viel versprach.
Vor allem deshalb, weil Natascha, Anjela und Nadine am
gleichen Tag als Team des KSV Trier noch in den
Mannschaftswettbewerben an den Start gehen sollten. Was
Natascha im Interview des RKV-Infos 03.2005 noch als Traum
beschrieb, wollte sie in Neumünster nun endlich auch umsetzen.
Und dank der intensiven Vorbereitung durch Heimtrainer Thomas
München und Trainingspartnerin Anjela lies Natascha auch im
Finale keinen Zweifel am ihrem Ziel aufkommen, setzte sich
konsequent gegen Nadine durch und sicherte sich den
Meisterschaftstitel der Juniorinnen in der Allkategorie.
In der Gewichtsklasse
-60kg glänzte die WM-Team-Dritte Anjela Tazidinova
von Beginn an, musste sich aber im Poolfinale der späteren
Erstplatzierten aus Brandenburg knapp geschlagen geben. Mit
Kampfgeist und Kondition konnte Anjela sich aber - trotz
Heimvorteil der Gegnerin aus Neumünster durchsetzen und sich
somit den 3.Platz sichern.
In den Einzelwettbewerben
der Herren schickte Landestrainer Walther Hehl vom KSV Wirges
Ekrem Koca und vom Goju-Ryu KV Schifferstadt
Martin Wojciechowski ins Rennen, die sich aber
gegen die starke Konkurrenz nur bis Runde 2 durchsetzen
konnten.
Wie bei den Kata-Teams so
gingen auch im Kumite Lediglich die RKV- bzw. KST Damen an den
Start.
Unterstützt von Nadine
Klietschkowski gingen Natascha und Anjela
hoch motiviert in die Mannschaftskämpfe und ließen alle
anderen Team blas aussehen. Die Kampfgemeinschaften aus NRW,
Sachsen-Anhalt und Sachsen konnte nichts gegen das Erfolgstrio
ausrichten, und auch die Finalgegnerinnen aus Reutlingen (BW)
hatten das Nachsehen:
Verdientes Team-Gold für die Triererinnen!!
Wie bereits erwähnt sind
diese Ergebnisse vor dem Hintergrund, dass der RKV ein recht
kleiner Verband ist, nochmals höher zu bewerten.
Wir hoffen und die
beständigen Leistungen sprechen dafür -, dass die Athleten und
Trainer auch im Jahr 2006 an das erfolgreiche Jahr 2005
anknüpfen können.
Volker Bernardy
RKV-Pressereferent
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