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Schüler vom PSV Trier schreiben über Karate für den Trierischen Volksfreund  

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Schüler schreiben für den TV (Trierischer Volksfreund) – Leser

Unter diesem Aufruf in der Tageszeitung der Stadt und Region verfassten 3 Karate-Jugendliche des Polizei-SV Trier aus eigenem Antrieb den nachfolgenden Bericht, der am Freitag, 7. Mai 2004 veröffentlicht wurde.

Karate-Do – der Weg, der Weg der leeren Hand

Unterricht nach dem original Shotokan-Stil

Trier. „Kokutsu-Dachi links vor mit Shuto-Uke, ein Schritt vorwärts mit Gyaku-Tsuki“.

Solche Zusammenreihungen von fast unverständlichen Silben sagen einem Karatekämpfer, einem Karateka, jedoch genau, wie er seine Techniken auszu-führen hat.

Im Polizei-SV-Karate Trier gehört dies zur Alltagssprache. An drei Tagen in der Woche kommen begeisterte oder interessierte, junge und alte Kampfsportler hierher, um ihren Stil zu perfektionieren oder um ihre geistige und körperliche Fitness aufrechtzuerhalten. Aber reicht das aus ? Wieso sollte man einen Sport ausüben wollen, von dem man weiß, dass man sowieso nicht viel verstehen wird ? Karate ist eine der wenigen Kampfsportarten, in denen noch stark die Selbstverteidigung im Vordergrund steht, denn nur, wer über eine solide Verteidigung verfügt, kann gefahrlos einen guten Gegenangriff starten.

Im Training werden vor allem diese Kenntnisse geschult, und meist baut man auf dem folgenden Trainingsplan auf:

Im Kihon (Grundschule) versucht man, gelernte Kampftechniken für sich selbst zu verbessern, neue Techniken zu erlernen und zu trainieren:

Uke (Block- und Sperrtechniken)

Tsuki (Fausstöße) und Geri (Tritttechniken).

Im Kumite übt man, das Gelernte im Partnertraining an einem Gegner anzu-wenden. Bei den fortgeschrittenen Mitglie-dern sollten die Techniken mit einer gewis-sen Härte treffen, um die getroffenen Kör-perstellen abzuhärten, jedoch ohne den Partner zu verletzen.

In Katas trainiert man, gewisse Techniken in einer bestimmten Abfolge an einem oder mehreren imaginären Gegner möglichst fehlerfrei zu vollführen. Kihon, Kumite und Katas sind ebenfalls für die Gürtelprüfungen sehr wichtig; sie sind ein Grundstein dafür, ob man die Prüfung besteht oder nicht.

Deshalb werden Katas immer anspruchs-voller und oft trainiert.

Den Trainingsabschluss bilden meistens die Katas oder ein Krafttraining.

Wenn man lange genug in einem Verein integriert ist, dann entseht unter den Mitgliedern ein gewisser Zusammenhalt, und es bilden sich viele freundschaftliche Beziehungen; dadurch helfen die Älteren und Erfahreneren den Jüngeren. Es werden auch Ausflüge und Lehrgänge organisiert, die dazu dienen, den Zusammenhalt zu stärken und untereinander Kenntnisse auszutauschen. Der PSV-Karate Trier veranstaltet viele solcher Ausflüge und bietet damit nicht nur ein hervorragendes Training im alten Stil, sondern auch viel Abwechslung während der Freizeit.

Verfasser:
Christina Libeaux, Violetta Schaan, Fabian Schwermann

 

 

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Zuletzt aktualisiert am 09.02.2008 20:03 Uhr

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