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Trier. Kokutsu-Dachi links vor mit
Shuto-Uke, ein Schritt vorwärts mit Gyaku-Tsuki.
Solche Zusammenreihungen von fast unverständlichen Silben
sagen einem Karatekämpfer, einem Karateka, jedoch genau,
wie er seine Techniken auszu-führen hat.
Im Polizei-SV-Karate Trier gehört dies zur Alltagssprache.
An drei Tagen in der Woche kommen begeisterte oder
interessierte, junge und alte Kampfsportler hierher, um
ihren Stil zu perfektionieren oder um ihre geistige und
körperliche Fitness aufrechtzuerhalten. Aber reicht das
aus ? Wieso sollte man einen Sport ausüben wollen, von dem
man weiß, dass man sowieso nicht viel verstehen wird ?
Karate ist eine der wenigen Kampfsportarten, in denen noch
stark die Selbstverteidigung im Vordergrund steht, denn
nur, wer über eine solide Verteidigung verfügt, kann
gefahrlos einen guten Gegenangriff starten.
Im Training werden vor allem diese Kenntnisse geschult,
und meist baut man auf dem folgenden Trainingsplan auf:
Im Kihon (Grundschule) versucht man, gelernte
Kampftechniken für sich selbst zu verbessern, neue
Techniken zu erlernen und zu trainieren:
Uke (Block- und Sperrtechniken)
Tsuki (Fausstöße) und Geri (Tritttechniken). |
Im Kumite übt man, das Gelernte im
Partnertraining an einem Gegner anzu-wenden. Bei den
fortgeschrittenen Mitglie-dern sollten die Techniken mit
einer gewis-sen Härte treffen, um die getroffenen
Kör-perstellen abzuhärten, jedoch ohne den Partner zu
verletzen.
In Katas trainiert man, gewisse
Techniken in einer bestimmten Abfolge an einem oder
mehreren imaginären Gegner möglichst fehlerfrei zu
vollführen. Kihon, Kumite und Katas sind ebenfalls für die
Gürtelprüfungen sehr wichtig; sie sind ein Grundstein
dafür, ob man die Prüfung besteht oder nicht.
Deshalb werden Katas immer
anspruchs-voller und oft trainiert.
Den Trainingsabschluss bilden
meistens die Katas oder ein Krafttraining.
Wenn man lange genug in einem Verein
integriert ist, dann entseht unter den Mitgliedern ein
gewisser Zusammenhalt, und es bilden sich viele
freundschaftliche Beziehungen; dadurch helfen die Älteren
und Erfahreneren den Jüngeren. Es werden auch Ausflüge und
Lehrgänge organisiert, die dazu dienen, den Zusammenhalt
zu stärken und untereinander Kenntnisse auszutauschen. Der
PSV-Karate Trier veranstaltet viele solcher Ausflüge und
bietet damit nicht nur ein hervorragendes Training im
alten Stil, sondern auch viel Abwechslung während der
Freizeit. |